Mittwoch, 5. Dezember 2018

INTRAVIS präsentiert neuen CapWatcher

Die INTRAVIS GmbH aus Aachen hat im Rahmen der Feierlichkeiten zu ihrem 25-jährigen Bestehen am 29. November 2018 ihren neuen CapWatcher vorgestellt. Der Anbieter für Inspektionslösungen für die Kunststoffverpackungsindustrie legt bei den Innovationen sein Augenmerk auf eine verbesserte Prüfung der wichtigen Funktionselemente eines Verschlusses.

„Im Wesentlichen wollen wir mit dem neuen CapWatcher drei Kriterien abdecken: die Prüfung von Verschlüssen aller wesentlichen Garantieband-Varianten mit einer einheitlichen Lösung, eine noch umfassendere Prüfung der wichtigen Funktionselemente im Verschluss und die Unterstützung unserer Vision von Industrie 4.0.“ So fasst CEO Dr. Gerd Fuhrmann die Motivation für die Entwicklung des neuen Systems zusammen.
Um zukünftig auch ungefaltete Verschlüsse reibungslos prüfen zu können, wurde eine formschlüssige Vereinzelung entwickelt, die den Verschluss seitlich führt. Die Verschlüsse werden hierbei vom CapWatcher weder bei der Vereinzelung, noch in der Transportstrecke irgendwelchen Klemmkräften ausgesetzt. So ist eine hohe Produktschonung sichergestellt und die Beschädigung eines noch nicht gefalteten, hochstehenden Garantiebandes wird ausgeschlossen.


Weiterhin stellt die neue Vereinzelung eine noch exaktere Positionierung der Verschlüsse in den Inspektionsstationen sicher, die umfangreiche Auswertungen der Verschlusseigenschaften liefern. Dadurch lassen sich Daten in einer Qualität erheben, die Industrie-4.0-Anwendungen, wie sich selbst regulierende Produktionsmaschinen ermöglichen.
Um auch im neuen CapWatcher eine zuverlässige Prüfung auf Mikrolöcher im Bereich des Anspritz-punktes zu gewährleisten, hat INTRAVIS die Hochspannungsprüfung weiterentwickelt und funktional von der Vereinzelung getrennt. Auch an dieser Stelle ist ein Eintauchen in den Verschluss nicht mehr notwendig.


Für die optische Prüfung des Verschlusses hat INTRAVIS ebenfalls weitere Entwicklungen vorgenommen. Alle Inspektionsstationen wurden überarbeitet, einige in entscheidenden Details verbessert, andere durch Neuentwicklungen in Bildgebung und Software ersetzt. So erweitert der CapWatcher das Spektrum seiner Inspektionen um wichtige Funktionselemente des Verschlusses. Angefangen bei der Prüfung des Garantiebands – mit speziellen Prüfoptionen für ungefaltete Garantiebänder – und einer Bewertung der Schnittqualität bei geslitteten Verschlüssen – über eine vollständige Abrollung des Gewindes und Prüfung der Gewindegänge auf Deformationen – bis hin zur Beschädigungsfreiheit des inneren und äußeren Dichtkonus. Die bewährte Prüfung der Mantelfläche wurde beibehalten und durch eine neue Auswertung von bedruckten und unbedruckten Kopfplatten ergänzt. Eine ganz besondere Innovation ist die Messung der Temperatur jedes einzelnen Verschlusses zum Zeitpunkt der Inspektion. Dadurch kann mithilfe einer Temperaturgangkurve die Dimension des endgültigen, erkalteten Verschlusses ermittelt werden.


Selbstverständlich ist der CapWatcher auch mit einer Kavitätennummer-Lesung ausgestattet, mit der aussagekräftige Qualitätsberichte möglich sind. Er wird zudem standardmäßig mit einem zweiten, frei konfigurierbaren Auswerfer geliefert. So kann ein Bediener flexibel auswählen, ob er einzelne Kavitäten, spezielle Fehlertypen oder gezielt einen Fehlertyp einer bestimmten Kavität aussortieren lassen möchte.


Im Rahmen einer großen Produktpräsentation am 29.11.2018 wurde der neue CapWatcher vor etwa 60 hochrangigen Gästen aus Wirtschaft und Presse exklusiv vorgeführt. Erste Bestellungen für das neue System wurden noch während der Präsentation entgegengenommen.